Wann ist die beste Reisezeit für Bolivien?

Eine beste Reisezeit für Bolivien gibt es nicht wirklich. Die meisten Regionen Boliviens sind ganzjährig gut zu bereisen. Auch wenn man es kaum glauben mag, aber das Reiseland Bolivien gilt als tropisches Land aufgrund seiner Nähe zum Äquator. Das wiederum bedeutet, dass die Temperaturschwankungen unterjährig nicht so stark sind und das Bolivien fast ganzjährig gut zu bereisen ist. Jahreszeiten wie in den gemäßigten Breiten gibt es nicht.


Die Andenregion lässt sich am besten von April bis Oktober erkunden. Diese Monate gehören dem bolivianischen Winter bzw. der Trockenzeit an. Während dieser Monate ist es zwar in den Höhen vor allem nachts bitterkalt, aber tagsüber hat man schönsten Sonnenschein und fast nie Regen. Die Temperaturen können allerdings zwischen 20°C am Tag und um die 0°C in der Nacht variieren. Aber auch die Regenzeit hat Aussichten auf wunderschöne grüne Landschaften zu bieten und auch dann regnet es nicht jeden Tag oder nur für ein paar Stunden. Bei Bergtouren kann es allerdings in dieser Zeit Einschränkungen geben.
Im Amazonastiefland bietet sich auch eher die Trockenzeit an, weil es während der Regenzeit immer wieder zu schlammigen Straßen kommen kann, die dann unbefahrbar sind. Vor allem von Expeditionen sollte man während dieser Monate absehen. Ansonsten hat man hier aber das ganze Jahr über Temperaturen um die 25°C.
Das Gebiet des Chaco im Südosten misst die größten Temperaturschwankungen ganz Südamerikas. Im Sommer können hier bis zu 50°C sein, im Winter kühlt es hingegen bis auf unter 10°C ab. Bereisbar ist es jedoch immer.
Auch die anderen Regionen Boliviens sind ganzjährig bereisbar.

Je nachdem, in welchen Monaten man nach Bolivien reist bzw. in welche Regionen Boliviens man fährt, sollte man sich entsprechend vorbereiten, hinsichtlich der Kleidung oder der Gesundheitsvorkehrungen.



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